This is Gerhard Schumann's letter in the original German:

Hallo Freunde der Mallorca-Bahnen !

Als langjähriger Mallorca-Urlauber und begeisterter Eisenbahnfreund habe ich Ihre Seiten im Internet entdeckt und kann Ihnen folgenden Input liefern:

1. In der österreichischen Eisenbahn-Zeitschrift" Schienenverkehr aktuell" Heft 4/2000 findet sich ein Bericht über Mallorcas Bahnen, den ich Ihnen auszugsweise wiedergebe:

Das Eisenbahnzeitalter begann auf der Hauptinsel der Balearen im Jahre 1875, als die staatliche Gesellschaft "Ferrocariles de Mallorca" (FFCC) gegründet wurde. In den folgenden vierzig Jahren baute der Betrieb ein Streckennetz von 261 Kilometern Länge auf, das die Hauptstadt Palma mit den im Norden und Osten gelegenen Städten La Puebla, Arta, Felanitx und Santanyi verband. Die Strecken besaßen eine Spurweite von 914 mm (= 1 englisches Yard), wobei der am meisten frequentierte Abschnitt zwischen Palma und Inca zweigleisig ausgeführt wurde. Die meisten Strecken fielen jedoch in den sechziger und siebziger Jahren der zunehmenden Motorisierung zum Opfer, und heute betreibt die Gesell-schaft "Serveis Ferroviaris de Mallorca" (FSM) nur noch die 30 Kilometer lange Strecke von Palma nach Inca. Diese noch immer zweigleisige Strecke wurde 1984 auf 1000 mm umgespurt, um gebrauchte Fahrzeuge vom spanischen Festland einsetzen zu können. Mitte der neunziger Jahre erhielt der Betrieb schließlich zwölf moderne Dieseltriebwagen, wodurch die Ausrüstung der Haltestellen mit Hochbahnsteigen erforderlich wurde. Nach Jahren der Stagnation wird die hauptsächlich von Einheimischen benützteBahn heute wieder gut angenommen (22 Zugpaare an Werktagen!)

Die private "Ferrocarril de Sóller" (FS) hat ihre Existenz dem unermüdlichen Einsatz des Geschäftsmannes Jeroni Estades zu verdanken. Dieser wollte sich einfach nicht damit abfinden, dass die von über 1000 m hohen Bergen umgebene Bucht von Sóller im Nordwesten Mallorcas bei der Erschließung der Insel durch die Eisenbahn ausgeklammert wurde. Die Hauptstadt Palma konnte daher weiterhin nur auf dem Seeweg oder mit der Postkutsche über eine abenteuerliche Serpentinenstraße erreicht werden. Die von Estades und einigen finanzkräftigen Kaufleuten im Jahre 1904 gegründete Gesellschaft FS nahm bereits 1907 den Bau der Strecke in Angriff, der mit der offiziellen Eröffnung am 16. April 1912 seinen Abschluss fand.
Bei der Eröffnung im Jahre 1912 standen vier Dampflokomotiven mit der Achsfolge 1'C, insgesamt zehn Personenwagen 1., 1./2. und 2. Klasse, und 24 Güterwagen zur Verfügung.
Bereits 1926 begannen die Arbeiten zur Elektrifizierung und am 14. Juli 1929 konnte der elektrische Betrieb (1200 V=) mit vier vierachsigen Zweirichtungstriebwagen der Gattung AABFHV (Nr. 1 - 4, 360 kW, 33 t, 50 km/h, elektrischer Teil von Siemens) aufgenommen werden. Da die mit dunklem Holz verkleideten Wagen beim Betrachter einen rötlichen Eindruck hinterlassen, erhielt die Bahn von den Reisenden bald den Kosenamen "Roter Blitz". Diese vier Triebwagen, die auch heute noch in ihrer ursprünglichen Erscheinungsform den Gesamtverkehr bewältigen, machen die Bahn natürlich gerade für den Eisenbahnfreund zu einem besonderen Anziehungspunkt.
Da auch die Touristen (und natürlich die Reiseveranstalter) bald die Reize der Bahn entdeckten, entwickelte sie sich in den sechziger und siebziger Jahren zu einer Sehenswürdigkeit ersten Ranges, weshalb die zehn Personenwagen zwischen 1965 und 1997 komplett überholt und in reine 2.-Klasse-Wagen umgebaut wurden (Nr. 1 - 10). 1978 beschaffte man außerdem noch fünf zusätzliche Wagen (Nr 11 - 15), die aber von den ursprünglichen Wagen kaum zu unterscheiden sind. Im täglichen Einsatz stehen schließlich noch drei Gepäckwagen (F1 - F3), die nach US-amerikanischen Plänen im Jahre 1931 aufgebaut wurden und mit denen beispielsweise die für die Trafiken von Sóller bestimmten Zeitschriften befördert werden.
Obwohl im Fahrplan nur fünf tägliche Zugpaare ausgewiesen sind, verkehren normalerweise mindestens ebenso viele, die von Reiseveranstaltern gechartert sind. Da mit drei Garnituren das Auslangen gefunden werden muss - ein Triebwagen befindet sich stets in Ausbesserung - müssen auch fallweise Leerfahrten durchgeführt werden, so dass die vier Blockabschnitte der Strecke zwischen 9 und 18 Uhr fast ständig belegt sind.
Die zahlreichen Touristen werden mit Autobussen aus allen Teilen der Insel nach Son Sardina geführt, wo sie in die bereitgestellten Sonderzüge umsteigen. Da die beengten Verhältnisse auf dem Bahnhofsplatz von Sóller ein Zufahren der Autobusse nicht ermöglichen, errichtete man etwa einen Kilometer vorher die in den Fahrplänen nicht ausgewiesene Haltestelle "Can Tambor" über welche die an der Hauptstraße wartenden Busse leicht erreicht werden können.
Viel gemütlicher ist es dagegen, die einstündige Fahrt von Palma nach Soller in einem Planzug zu genießen und in Soller zur Weiterfahrt in den fünf Kilometer entfernten Badeort Port de Sóller die alte Straßenbahn zu benützen. Diese gehört ebenfalls der FS und wurde im Oktober 1913 als Zubringer zum "Roten Blitz" in Betrieb genommen. Die von Anfang an mit 600 V Gleichstrom elektrifizierte Strecke beginnt auf dem Bahnhofsvorplatz und erreicht nach dem Überqueren der zentralen Placa Constitutio einen eigenen Gleiskörper. Nach zwei Kilometern Fahrt entlang von Schrebergärten und Obstplantagen mündet die Bahn am Stadtrand von Sóller in die Hauptstraße zum Hafen, der sie bis Port de Sóller in Seitenlage folgt. In dem beliebten Badeort führt die Strecke, teilweise von Palmen gesäumt, direkt am Strand entlang, bevor sie vor einem aus der Gründerzeit stammenden Haltestellengebäude endet.
Der Betrieb wird auch heute noch größtenteils mit den 1913 gelieferten zweiachsigen Zweirichtungs-Triebwagen 1 - 3 abgewickelt, die in den vergangenen Jahren komplett überholt und mit Scheren-stromabnehmern ausgerüstet wurden. Zu diesen Triebwagen wurden auch die dazu passenden geschlossenen Beiwagen 5 und 6 beschafft, die aber nur in den Wintermonaten zum Einsatz kommen. Im Sommer führen alle Kurse die offenen Beiwagen 8 -11 mit, die von dem 1956 eingestellten Straßenbahnbetrieb in Palma übernommen wurden. Es verkehren stets zwei derartige Dreiwagenzüge im Halbstundentakt (Mittagspause 13 - 14 Uhr), die bei einer Ausweiche auf halbem Weg kreuzen.
Während zwischen 1958 und 1998 die gebraucht aus Bilbao übernommenen Wagen 4 (Triebwagen, Baujahr 1924) und 7 (Beiwagen, Baujahr 1924) für Abwechslung sorgten, erregen seit Anfang 1999 die aus Lissabon übernommenen Zweiachser Aufsehen bei den zahlreichen Fahrgästen. Zur dringend notwendigen Aufstockung des Wagenparks wurden nämlich 1995/96 die in Lissabon ausgemusterten Zweiachser 710, 716, 718, 725, 727, 729 und 734 (Baujahre 1931 - 39) sowie die Vierachser 334 und 807 nach Mallorca verschafft.
Während die Drehgestellwagen nach wenig zufriedenstellenden Probefahrten an Straßenbahnmuseen auf dem spanischen Festland abgegeben wurden, war man mit dem Fahrverhalten der Zweiachser sehr zufrieden. Zwischen 1996 und 1999 wurden daher vier Wagen umgespurt (von 900 auf 914 mm), komplett aufgearbeitet und mit einer ansprechenden roten und weißen Lackierung versehen. Die als Nummer 20 - 23 bezeichneten Fahrzeuge kommen nun als Einschubwagen bei größeren Touristenanstürmen zum Einsatz, während die drei nicht aufgearbeiteten Wagen als Ersatzteilspender dienen.

2. Aus eigenen Beobachtungen im Juli 2000 konnte ich feststellen, dass die Strecke von Inca nach Sa Pobla (spanisch La Puebla) oberbaumäßig fertig ist. Laut Zeitungsmeldungen soll sie noch im Herbst 2000 in Betrieb gehen. Die Strecke endet in einem neuen "Bahnhof" (ein Hochbahnsteig am Gleisende, davor einen Weiche mit Abstellgleis) unmittelbar am Ortsrand von Sa Pobla, auf der Straße nach Muro. Dort sah ich auch zwei 4-achsige, gelbe Schotterwagen mit deutschen Aufschriften und CFB-Aufkleber. Bahnhofgebäude ist noch keines vorhanden gewesen. Wie dort die Bahn nach Alcudia wetergebaut werden soll, ist mir ein Rätsel, wiel unmittelbar nach dem noch Prellbock die Häuser mir engen gassen beginnen und Alkudia eigentlich inder anderen Richtung liegt.
Der Bahnhof Inca schaute im Juli 2000 noch gleich aus wie auf Ihren Bildern, Gleise ohne Verbindung zu Netz, teilweise zugeschüttet und überbaut mit neuem Betonbahnsteig.

3. Zeitungsmeldungen des deutschsprachigen Mallorca-Magazins konnte ich entnehmen, dass eine Studie über die Möglichkeit zum Bau einer Tram zwischen Palma und dem Flughafen sowie einer Bahnverbindung zwischen Sa Pobla und Alcúdia um 80 Millionen Peseten in Auftrag gegeben wurde, die bis spätestens Januar 2001 Ergebnisse bringen muss.
Ebenfalls soll das Bahnhofsgebäude von Artà demnächst renoviert werden

Viele Grüße aus Wien

Dipl.-Ing. Gerhard Schumann
Verband der Eisenbahnfreunde
http://www.webdesign.sabor.at/vef

And this is what the Lingutec translator made of it:

Hello friends of the Mallorca trains!

As long-standing Mallorca holiday-maker and enthusiastic railway friend I have discovered your sides in the internet and can deliver the following input to you:

" a report on Mallorcas trains which I in an abridged version give you back comes 1. in the Austrian railway magazine for railway traffic current " for exercise-book for 4/2000:

The railway age started on the main island of the Balearic Islands in 1875 when the state society "Ferrocariles de Mallorca" (FFCC) was founded. The operation built up a rail network of 261 kilometres of length which connected La Puebla, Arta, Felanitx and Santanyi the capital Palma with towns lain in the the north and the east within the following forty years. The distances 1 English yards had a track of 914 mm (=) in which this one was executed double-trackly at the much frequentierte section between Palma and Inca. Most distances were however into the sixty and seventies to the sacrifice, and operates today the join, shaft, for the increasing motorization distance of Palma only gives the 30 kilometres to "Serveis Ferroviaris de Mallorca" (FSM) to Inca. This still double-track distance became 1984 umgespurt on 1000 mm to be able to use second-hand vehicles of the Spanish mainland. The operation finally got twelve modern diesel railcars halfway through the nineties, the equipment of the stops got required through what with high platforms. The stagnation becomes mainly this one of Einheimi after years-shear used train adopted today again well (22 train couples on working days!)

The private "Ferrocarril de Sóller" (FS) has to thank untiring use of the businessman Jeroni Estades for her existence. This simply didn't want to pay himself off, that the bay of Sóller surrounded by more than 1000 m high mountains was left aside by the railway at the opening up of the island in the northwest Mallorcas with that. Furthermore, the capital Palma only could be reached therefore on the sea route or with the mail coach across an adventurous double bend street. The society FS founded by Estades and some financially strong merchants in 1904 tackled already 1907 the structure of the distance which found his degree with the official opening on April 16th, 1912.
Bei der Eröffnung im Jahre 1912 standen vier Dampflokomotiven mit der Achsfolge 1'C, insgesamt zehn Personenwagen 1., 1./2. und 2. Klasse, und 24 Güterwagen zur Verfügung Bereits 1926 begannen die Arbeiten zur Elektrifizierung und am 14. Juli 1929 konnte der elektrische Betrieb (1200 V=) mit vier vierachsigen Zweirichtungstriebwagen der Gattung AABFHV (Nr. 1 -4, 360 kW, 33 t, 50 km/H, electrical parts from Siemens) be taken.
(Well, the software failed to translate this last sentence at all. Here is our version: By the opening in 1912 there were four steam locomotives (with 2-6-0 axle configuration ?), ten passenger coaches of 1st, 1st/2nd and 2nd classes and 24 goods wagons. Already in 1926 the change to electrification had begun and on July 14th 1929 electric operation (1200 V DC) could be started using four four-axle bidirectional railcars of type AABFHV (No. 1 - 4, 360 kW, 33 t, 50 km/h, electrical parts by Siemens)
Since the cars with the observer covered with dark wood leave a reddish impression the train got the pet name for "red lightning" from the travellers soon. Of course these four railcars, today, which still cope with the complete traffic in her original manifestation, too make the train a special centre of attraction just for the railway friend.
(soon there also this one tourist discovered the attractions of the train, she developed into a sight of first tier into the sixty and seventies the journey organizers for no. why the ten automobiles were overtaked completely between 1965 and 1997 and modified into pure 2. class cars and natural) ( 1 -10). 1978 in addition, one still obtained five additional cars (no 11 -15) which however have to be distinguished by the original cars hardly. Three luggage vans (F1 -- F3) which were built up to US American plans in 1931 and with which the magazines meant for the tobacconist's of Sóller for example are transported finally still are in daily use. Although only five daily train couples are expelled in the schedule, many which are chartered by journey organizers usually run at least as well. You must -- a railcar always is in mending -- also from case to case empty journeys must be carried out so that the four block sections of the distance between 9 and 18 hours almost permanently are covered find there.
The numerous tourists are led out of all parts of the island with busses to Son Sardina where they change over into the provided special trains. Since the cramped conditions don't make possible a driving of the busses on the station square of Sóller one set up kilometres approximately unite the stop "Can Tambor" not expelled in the schedules of busses waiting this one about which ones at the main street reached easily before can be.
It is much more comfortable against this to enjoy the one-hour journey of Palma to Soller in a map train and to use the old tramway in Soller to the continuation of the journey to the five kilometres remote spa port de Sóller. This belongs also to the FS and was taken in operation in October 1913 as conveyor to the "red lightning". From the beginning V direct current starts electrified distance on the railway station forecourt with 600 this one and after crossing the central Placa Constitutio reaches an own track body. After two kilometres along journey of allotments and fruit plantations the train leads at the outskirts of Sóller to the main street to the port, this one she follows de Sóller to port into side position. In the popular spa leads the distance directly at this along beach before she ends in front of a stop building dating from the founder time, partly lined by palms.
Today, the operation still is dealt with for the most part with the 1913 delivered two-axled Zweirichtungs railcars 1 -3 which were overtaked completely within the past years and equipped with scissors pantographs, too. Sidecar 5 and 6 also inferred the this matching was obtained for to these railcars which however come to use only within the winter months. All courses which were taken on by the tramway operating in Palma stopped 1956 carry the open sidecars 8 -11 in summer. It two such three car trains always frequent half hour time (lunch-hour 13-14 hours), which makes way at one on half way cross.
Between 1958 and 1998 this one uses car 4 (railcar, year of construction 1924), taken from Bilbao and 7 (sidecar, year of construction 1924), looked after change, since beginning of 1999 the two-axle vehicles taken from Lisbon excite sensation with the numerous passengers lasting. To the urgently necessary increase of the fleet of cars 1995/96 became namely the two-axle vehicles 710, 716, 718, 725, 727, 729 and 734 from scrutinized in Lisbon (years of construction 1931 -- 39) as well as provide to the four-axle vehicle 334 and 807 to Mallorca.
While the trick rack cars were passed on to tramway museums after few satisfying test drives on the Spanish mainland, one was very satisfied with the road performance of the two-axle vehicles. Four cars became therefore umgespurt (of 900 on 914 mm) completely processed and an attractive red and white paintwork provided between 1996 and 1999. The vehicles described number 20 -23 come as slide-in unit car at larger tourist rushes to use now while the three serve not refurbished car as spare part donator.

2. (I could 2nd end of own observations in July 2000 for La Puebla establish, that Spanish) the distance of Inca to Sa Pobla superstructure in moderation is ready.
According to news she still in autumn 2000 shall go in operation. (the distance ends in a new "railway station", in front of this a high platform at the track end unites side with siding) immediate at the place margin of Sa Pobla, on the street to Muro. I also saw two 4-achsige, yellow gravel car with German labels and CFB sticker, there. No-one has been Bahnhofgebäude for available yet. How there the train the house shall become to Alcudia wetergebaut, I is a mystery to me, wiel, immediate after the still buffers start with narrow lanes for and Alkudia indian of other direction actually lies.
The railway station Inca partly looked as in your pictures, tracks without connection to net, filled up and built over in July 2000 still at once with new concrete platform.

3. I could take that a study of the possibility for the structure of a Tram between Palma and the airport as well as a train connection which must bring results not later than January 2001 was ordered between Sa Pobla and Alcúdia around 80 million pesetas from 3rd news of the German language Mallorca magazine.
The railway station building shall also be renovated by Artà soon

Yours sincerely from Vienna

graduate engineer Gerhard Schumann association of the railway friends
http://www.webdesign.sabor.at/vef

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Good luck!
   Mike